Schülerpraktikum im Landtag von Nordrhein-Westfalen Tim Krüger absolviert sein schulisches Pflichtpraktikum im Landtagsbüro von Bernhard Tenhumberg
Ein begleitendes Schulpraktikum findet im Gymnasium in der 11. Jahrgangsstufe statt. Herr Krüger ist zwar erst 16 Jahre alt, verfügt aber bereits über einige "politische Erfahrung". Er ist aktiv in der JU seit 2007. Motivation ist für ihn, sich kommunalpolitisch zu engagieren. Ebenfalls sehr interessiert ist er an der Landespolitik in Nordrhein-Westfalen. So war es für ihn selbstverständlich, sich um eine Praktikumsstelle bei einem Landtagsabgeordneten der CDU-Fraktion zu bewerben.
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| Tim Krüger nach Top 10 im Gespräch mit Frau Ministerin Sommer - r.i.B. Bernhard Tenhumberg MdL; Foto: Volker Zierhut |
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Tims Vater ist selbstständiger Handwerksmeister in Baesweiler. Aufmerksam verfolgt Tim Krüger das Auf und Ab in der Wirtschaftkrise und überlegt, wie er dieser Entwicklung als junger Mensch politisch begegnen kann und wie Politik wirksam "gegensteuern" kann. Für seine berufliche Zukunft plant er ein Studium an einer juristischen Fakultät - ein Studium der Chemie käme aber ebenfalls in Betracht.
Im Landtag gab Bernhard Tenhumberg ihm die Möglichkeit, die Parlamentsarbeit eines Abgeordneten kennen zu lernen. Eine Woche lang nahm Herr Krüger an Plenarsitzungen, Arbeitsbesprechungen der Ausschüsse Arbeit, Gesundheit und Soziales und Generationen und an zahlreichen Fachgesprächen teil.
Zwei Tops der Tagesordnung der gestrigen Plenarsitzung waren für ihn als Schüler von besonderem Interesse: Top 10 "EU-Schulobstprogramm in Nordrhein-Westfalen umsetzen" verfolgte er live von der Besuchertribüne des Plenarsaals aus. Top 15 "Besetzung von Schulleiterstellen" sah er heute im Landtagsbüro des Abgeordneten als Videostream. Gerne nutzte er die Gelegenheit, die Positionen der im Landtag vertretenen Parteien zu vergleichen und alle vorgebrachten Argumente zu besprechen. Bernhard Tenhumberg MdL diskutierte gerne und ausführlich jeden einzelnen Punkt, um ihm zu verdeutlichen, welche Aufgaben die Plenarreden der Abgeordneten erfüllen. Überrascht war Herr Krüger über die große Offenheit, mit der sich die unterschiedlichen Parlamentarier im Landtag begegnen. Nicht überrascht war er über den engen zeitlichen Terminplan, den ein Abgeordneter zu absolvieren hat. Tim Krüger freut sich jetzt bereits auf den nächsten Wahlkampf und er darf uns natürlich auch ein zweites Mal im Büro besuchen.
(Text von Jutta Biedebach)
aktualisiert von Jutta Biedebach, 20.11.2009, 13:40 Uhr |