![]() |
|||||||||||||||
| 23:58 Uhr | 08.09.2010 |
|
||||||||||||||
|
Enquetekommission II - Chancen für Kinder
|
Impressionen ![]() News-Ticker ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Presseschau ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Termine | |||||||||||||
| 0.51 sec. | 3566 Visits | |||||||||||||||
Die Enquetekommission "Chancen für Kinder - Rahmenbedingungen und Steuerungsmöglichkeiten für ein optimales Betreuungs- und Bildungsangebot in Nordrhein-Westfalen" hat sich am 24. März in Düsseldorf konstituiert. Vorsitzender der Kommission ist der SPD-Abgeordnete Prof. Dr. Rainer Bovermann, zu seinem Stellvertreter wurde Jürgen Hollstein von der CDU-Fraktion gewählt.
Der 1. Vizepräsident des Landtags Edgar Moron begrüßte die Einberufung der Kommission und hob deren Wichtigkeit angesichts der demographischen Entwicklung und der bildungspolitischen Herausforderungen hervor: "Es steht völlig außer Zweifel, dass es sich dabei um eine Frage von zentraler Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes handelt. Es ist das Ziel, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren und die Qualität von Bildung zu sichern und zu erhöhen, um die Bereitschaft junger Frauen und Männer zu fördern, sich für Kinder zu entscheiden. Gleichzeitig soll die Kommission Vorschläge erarbeiten, wie bestehende Ungerechtigkeiten im Bildungssystem abgebaut werden können. Damit kann ein Beitrag zur Chancengleichheit in unserer Gesellschaft geleistet werden."
Die Enquetekommission wurde auf Antrag der SPD-Fraktion (Drucksache 14/708) mit Beschluss vom 30. November 2005 vom Parlament eingesetzt. Ihr gehören neun Abgeordnete aus allen vier Landtagsfraktionen an.
Darüber hinaus konnten sowohl renommierte Wissenschaftler als auch versierte Praktiker als sachverständige Mitglieder gewonnen werden: Prof. Dr. Gabriele Bellenberg, Prof. Dr. Rainer Dollase, Prof. Dr. Irene Gerlach, Prof. Dr. Klaus Klemm, Prof. Dr. Ingo Richter und Landesrat a.D. Markus Schnapka.
Der Vorsitzende der Enquetekommission Prof. Dr. Rainer Bovermann fasste die anstehenden Aufgaben zusammen: "Wir sollten uns drei großen Bereichen stellen, der Untersuchung der Finanzströme, der Aufgabenverteilung und der Steuerung der Betreuungs- und Bildungsangebote. Hier gilt es, eine Bestandsaufname und Analyse der Gegebenheiten anzufertigen. Das Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für die Landespolitik zu formulieren. Ich denke, dass eine solche Enquetekommission ein geeignetes Instrument ist, jenseits des tagespolitischen Streites im Parlament die Zukunft Nordrhein-Westfalens zu gestalten. Insofern ist diese Kommission eine große Chance für die Politik, vor allem aber für die Menschen unseres Landes."
Quelle: Landtag NRW